Jona, Chris, Jojo und Alea sind zurück aus Antsirabe: Ihre Erlebnisse und Erfahrungen haben sie in einem schönen Bericht zusammengefasst. Vielen Dank für eure Unterstützung vor Ort!
Da unsere Zeit in Madagaskar nun zu Ende ist, möchten wir noch ein paar abschließende Gedanken teilen. Was ganz anders begann als geplant, wurde am Ende zu einer Erfahrung, die wir niemals vergessen werden. Eigentlich sollte unser Einsatz deutlich früher beginnen, doch aufgrund politischer Unruhen mussten wir unsere Abreise um einen Monat verschieben. Das hat uns zunächst viel Geduld abverlangt. Heute können wir aber mit voller Überzeugung sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.

Als wir schließlich in Antsirabe ankamen, begann eine Zeit voller intensiver Eindrücke, neuer Erfahrungen und unvergesslicher Begegnungen. Unser Alltag an der Hochschule ESSVA war geprägt vom Unterrichten, von Schulbesuchen sowie von der Auswahl der Stipendiaten und der Weiterentwicklung des Stipendienprozesses. Besonders in Erinnerung bleiben uns aber auch die vielen neuen Freundschaften, die wir mit den Studierenden schließen durften.

Natürlich hat die intensive Zeit, die wir miteinander verbracht haben, uns BAPler als Team richtig zusammengeschweißt. Gerade weil wir rund um die Uhr aufeinander angewiesen waren, sind wir noch enger zusammengewachsen. Auch wenn mal jemand schlechte Laune hatte, haben wir immer gemeinsam eine Lösung gefunden.
Neben unserer Arbeit durften wir auch viele beeindruckende Orte Madagaskars kennenlernen. Reisen zum Ranomafana National Park, zur Avenue of the Baobabs, zu den Inseln Île Sainte Marie und Île aux Nattes sowie der Besuch im Waisenhaus unserer Partnerorganisation Ny Hary haben uns ebenso geprägt wie die vielen kleinen Momente unseres Alltags an der ESSVA. Dabei haben wir unzählige besondere Erinnerungen miteinander geteilt, die uns noch lange begleiten werden.

Und ja, zwischendurch hatten wir auch mal ein kleines bisschen Heimweh. Jetzt, wieder zuhause angekommen, ist es jedoch genau umgekehrt. Wir sehnen uns nach Madagaskar.
Rückblickend sind es genau diese gemeinsamen Erlebnisse und Abenteuer, die unsere Zeit trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten so besonders gemacht haben. Wir nehmen viele Eindrücke, neue Perspektiven und große Dankbarkeit mit zurück in unseren Alltag zu Hause.
Misaotra betsaka,
euer BAP-Team 25/26 🇲🇬



